Beginn
Di., 02.03.2027,
09:00 - 16:00 Uhr
Hochsensible Kinder saugen Reize auf wie ein Schwamm: Sie sind besonders detailorientiert, tiefgründig und empathisch, aber auch schneller erschöpft und reizüberflutet und bringen spezifische Bedürfnisse in den pädagogischen Alltag mit.
Diese Fortbildung vermittelt Grundlagen zur Theorie der Hochsensibilität nach Elaine Aron und zeigt, wie pädagogische Fachkräfte hochsensible Kinder im Kita-Alltag feinfühlig und ressourcenorientiert begleiten können.
Beim Anziehen in der Garderobe steht Max plötzlich wie „blockiert“ da, während um ihn herum Kinder rufen, lachen und sich bewegen – beginnt er zu weinen oder bleibt einfach stehen, weil er in diesem Moment einfach nicht mehr denken kann.
Im Freispiel geht Sophie sofort zu einem weinenden Kind, nimmt es in den Arm und tröstet. Danach bleibt sie lange innerlich damit beschäftigt, zieht sich zurück, will alleine sein, wirkt unruhig bzw. traurig und braucht viel Zeit, um das Erlebte zu verarbeiten, während das andere Kinder längst wieder in seinem Spiel vertieft ist.
Kennen Sie solche Situationen? Dann sind Sie hier genau richtig
Neben theoretischem Input stehen praxisnahe Beispiele, konkrete Handlungsmöglichkeiten und die Reflexion des eigenen pädagogischen Handelns im Mittelpunkt.
Inhalte:
• Grundlagen der Hochsensibilität nach Elaine Aron
• Merkmale und Bedürfnisse hochsensibler Kinder
• Gestaltung eines unterstützenden Kita-Alltags
• Praxisbeispiele und Handlungsideen für die direkte Umsetzung
Anmeldeschluss: 20. Januar 2027